Binz, Sellin und Göhren gehören zu den bekannten Seebädern Rügens. Alle drei eignen sich als Ausgangspunkt für Ausflüge, unterscheiden sich jedoch in Größe, Topografie und Ortsbild.
Die Orte im Kurzvergleich
Binz
Promenade, Seebrücke und viele weiße Villen prägen den Ort. In der Umgebung liegen die Granitz und Prora. Das Jagdschloss Granitz befindet sich im Waldgebiet südöstlich von Binz.
Sellin
Die Wilhelmstraße mit Bäderarchitektur führt zur Hochuferkante und zur Seebrücke mit Brückenhaus. Zusätzlich gibt es den flacher erreichbaren Südstrand.
Göhren
Göhren liegt auf der Halbinsel Mönchgut und besitzt einen Nord- und einen Südstrand. Die UNESCO-Auszeichnung bezieht sich auf das Biosphärenreservat Südost-Rügen, in dem der Ort liegt – nicht auf den Ort allein.
Unterwegs auf Rügen
Die Schmalspurbahn „Rasender Roland“ verbindet Putbus, Binz, Sellin, Baabe und Göhren. Ergänzend gibt es Regionalbusse. In der Hauptsaison ist auf den Straßen mit mehr Verkehr zu rechnen. Fahrzeiten und Fahrradmitnahme sollten aktuell geprüft werden.
Prora ist ein komplexer historischer Ort. Der zwischen 1936 und 1939 errichtete Gebäudekomplex war Teil der nationalsozialistischen Organisation „Kraft durch Freude“. Für eine sachliche Auseinandersetzung empfiehlt sich das Dokumentationszentrum Prora.
Für die Auswahl
- Entfernung und Steigung zum Strand prüfen
- ruhige oder zentrale Lage vergleichen
- Bahn- und Busnähe berücksichtigen
- barrierearme Zugänge konkret erfragen
Natur schützen
Kreideküste, Buchenwälder, Dünen und Bodden sind empfindliche Landschaften. Sperrungen an Steilküsten und in Schutzgebieten dienen der Sicherheit und dem Naturschutz.